Der Criss-Cross 20 – Sitzen, Loungen, Chillen
Sehr gemütlich, sehr wohnlich – der Criss-Cross 20 ist so ein Kandidat, mit dem das Home-Office optisch im Wohnzimmer verschwindet – und das wünschen sich aktuell ja immer mehr Home-Officler. Der Büro-Look soll weg.
Mehr Sessel, als Bürostuhl – breit, gemütlich, schick
Es gibt Stühle, die passen sich dem Büro an. Und es gibt Stühle, die passen sich dem Menschen an. So soll es idealerweise sein.
Der Criss-Cross 20 gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Statt klassischer Sitzhaltung mit beiden Füßen brav am Boden erlaubt er das, was viele im Homeoffice ohnehin tun: Schneidersitz, halb seitlich, locker angezogenes Bein – einfach so, wie es sich gerade gut anfühlt.
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Mehr Lounge als Büro
Optisch wirkt er eher wie ein stylischer Loungesessel als wie ein Arbeitsstuhl. Keine Armlehnen, keine typische „Chefoptik“, kein Technik-Overload. Dafür:
- extra breite Sitzfläche (64 cm!)
- dicke, bequeme Polsterung
- weicher, abriebfester Stoff (70.000 Martindale)
- 360° drehbar
- Rückenlehne bis 123° neigbar
- integrierte Wippmechanik für sanfte Bewegung
Mit seiner moderaten Höhe (77–87 cm) und dem pulverbeschichteten Stahl-Fußkreuz wirkt er solide, aber nicht massiv. Die Bodengleiter sorgen für festen Stand – er rollt also nicht davon, sondern bleibt bewusst an seinem Platz.
Mit einer empfohlenen täglichen Sitzdauer von etwa vier Stunden und einem Ergoscore C ist er kein klassischer 8-Stunden-Dauerarbeiter. Er ist eher der kreative Begleiter: für Mails, Konzepte, Lesephasen, Meetings oder die kleine Denkpause zwischendurch.
Aber sind wir mal ehrlich – wer sitzt im Home-Office schon festgebacken 8 Stunden am Arbeitsplatz? Wozu? Gibt keinen Chef, der hinter dem Rücken steht oder Kollegen. Man kann jederzeit Pausen machen und arbeiten, wann man will. Und vor allem: Arbeit findet oft im Kopf statt, nicht immer auf dem Bürostuhl – also passt für viele von uns auch ein Stuhl, an dem man nur ca. 4 Stunden pro Tag arbeiten sollte.
Wohnlich statt bürokratisch
Dieser Stuhl will wirklich nicht nach „Arbeitsplatz“ aussehen. Er fügt sich in Wohnzimmer, Lounge-Ecken oder sogar Empfangsbereiche ein, ohne wie ein Fremdkörper zu wirken.
Warm, weich, einladend – und ist in vier Farben erhältlich. Genau deshalb kann er tatsächlich zum Lieblingsstück werden. Nicht zum reinen Funktionsmöbel.
Und jetzt: Unser Andi sagt, wie es ist
„Also ich verstehe total, warum unsere Kollegin Nadja den feiert. Die sitzt da wirklich im Schneidersitz wie auf einem kleinen Thron und sieht dabei beneidenswert entspannt aus.
Für sie ist das perfekt. Sie mag es, die Beine hochzuziehen, sich reinzukuscheln, ein bisschen zu wippen und zu drehen. Und ja – dafür ist der Criss-Cross 20 gemacht.
Aber ich? Ich brauche Armlehnen und ich hab zu lange Beine für den Schneidersitz auf dem Stuhl.
Ich merke einfach, dass ich mich gerne abstütze an den Lehnen, besonders wenn ich länger tippe oder viel telefoniere. Ohne Lehnen fühle ich mich irgendwann ein bisschen „haltlos“ und befürchte, seitlich wegzukippen, wenn ich nicht aufpasse… Nein, Spaß, aber man gewöhnt sich halt an Lehnen und das umschlossene Gefühl am Sitz. Für kurze Sessions, Brainstorming oder Lesen – top. Für meinen kompletten Arbeitstag? Eher nicht.
Was ich ihm aber wirklich lasse: Er sieht verdammt gut und gemütlich aus. Kein bisschen nach klassischem Bürostuhl. Wenn ich ihn im Wohnzimmer stehen sehe, denke ich nicht an Excel-Tabellen, sondern an entspanntes Arbeiten mit Kaffee in der Hand.
Fazit von mir:
Super für alle, die flexibel sitzen wollen, gerne auch mal im Schneidersitz arbeiten und Wert auf wohnliches Design legen.
Wer dagegen klare Sitzhaltung und Armlehnen-Support braucht – sollte sich eher klassische Bürostühle ansehen. Für einen Wohnzimmerstuhl käme er für mich aber in jedem Fall in Frage.“


